Ich hab schon seit Ewigkeiten Patches von meinem Logo und den euregio-biker.de rumliegen. Nun hab ich diese endlich mal angenäht. Beim Annähen ist darauf zu achten, dass die Goretex-Membran nicht durchstochen wird, sonst ist es vorbei mit dem Nässeschutz.

 

Beim allerersten Packen hat sich herausgestellt, dass ich noch den rechten Koffer leer habe. Somit habe ich am Samstag noch ein paar Lebensmittel eingekauft und die Koffer gefüllt. Dabei war ich wohl ein wenig optimistisch. Volumenmäßig hätte fast alles reingepasst, aber das Gewicht war deutlich über dem Erlaubten. Somit müssen ein paar Konserven und Gläser zu Hause bleiben. Ist auch gut so. Am Ende wundert man sich immer, dass man ja dies oder das noch einpacken muss. Ein paar Liter Stauraum sind somit nicht verkehrt.

Anbringungspunkte für die Zurrgurte von der Gepäckrolle und der Gepäcktasche hab ich ausgemacht. Aufgrund der erhöhten Zuladung habe ich dann den Reifendruck hinten auf 2,9 bar (gem. Wartungshandbuch) erhöht, sowie das Fahrwerk eingestellt. Die Federvorspannung vorne auf 15 Umdrehungen (0 weich bis 20 hart, Standard 6,5) und die Dämpfung vorne auf 1 Umdrehung (0 hart bis 3 weich, Standard 2,5) eingestellt. Die Federvorspannung hinten steht jetzt auf maximum 24 (0 weich bis 24 hart).

Abschließend hab ich die Einstellung sowie das Fahren mit Beladung mittels einem kleinen Ausflug zu Elly-Bikertreff getestet. Das Streckenprofil hat alles beinhaltet: Stadt, Landstraße und Autobahn.
Was sofort auffällt: Das Vorderrad hat weniger Anpressdruck und fühlt sich leichter an. In den Schrägen hat man das Gefühl, dass einer nach unten zieht und beim Anhalten muss man die Füße früher auf den Boden stellen. Beim langsam fahren wirkt die Maschine leicht nervös und fängt früher das Pendeln an.

Ich schätze mal nach spätestens zwei Tagen hat man sich daran gewöhnt.