Wie im letzten Beitrag berichtet habe ich eine neue USB-Port-Dose verbaut. Als erstes habe ich die Dose von Fortag ausprobiert, die auf dem oberen Port 1A und auf den unteren Port 2.1A liefern soll. Zusätzlich zeigt ein kleines Display die Volt-Spannung an, was auch super funktionierte. Leider lieferte die Dose auf beiden Ports nur 1A. Somit ging die Dose zurück und eine entsprechende Rezession bei  Amazon wude hinterlassen. Prompt hat der Händler drei 5-Sterne Rezessionen eingekauft, die offensichtlich mit dem Gootgle-Translator übersetzt wurden.

Ich habe dann die Dose von Carchet gekauft und getestet. Und diese liefert deutlich mehr Ampere.

Zuerst muss die Scheibe samt Halterung  und die Verkleidung der Elektronik runter, damit man an den Steckplatz kommt. Oder man muss besonders kleine Hände haben.

Wenn man vor dem Motorrad steht wird rechts die Dose verbaut und angeschlossen. Die alte Dose war direkt verlötet und ich habe an dem Kabel Kabelschuhe angebracht.

Links im Cockpit ist nun die Dose und bei eingeschaltener Zündung leuchtet die Diode blau auf. Sieht hier auf dem Bild greller aus, als es tatsächlich ist. Sollte das Blau bei Nachtfahrten blenden, werde ich die Diode wohl mit einem Edding schwärzen.

Wie habe ich getestet? Ich habe einen USB-Tester der unter Last die Volt- und Ampere-Werte anzeigt. Ich habe zuerst an einem 220Volt-Steckernetzteil von Anker getestet mit wieviel Ampere ein Apple IPad geladen wird. Ergebnis: Am Steckernetzteil wird das IPad mit 2,25A geladen. Dann habe ich mit dem identischen Kabel die USB-Dose am Motorrad getestet und kam bei ausgeschalteten Motor auf erfreuliche 1,85A. Kann mir gut vorstellen, dass wenn die Lichtmaschine genügend Spannung liefert das auch die 2.1A erreicht werden.

Die USB-Port-Dose von Carchet habe ich bei Amazon für 8,99€ erworben. Es gibt einige negative Rezessionen die einen vibrationsbedingten Ausfall beschreiben. Abwarten wie lange die Dose funktioniert.