Wir haben direkt am Nigardsbreen auf dem namensgleichen Campingplatz übernachtet. Laut Wettervorhersage sollte es trocken bleiben. Die Wettervorhersage hat wohl nicht die Höhe berücksichtigt. Nach einer Nacht mit einstelligen Temperaturen (und der Schlafsack ist super warm) fing der Tag wieder mit Regen an. Nachdem wir losgefahren sind und im Tal ankamen zeigte sich Norwegen von der schönsten Seite und die Temperaturen stiegen bis auf sommerliche 24°.

Der Nigardsbreen ist eine Gletscherzunge vom Jostedalen, Europas größter Gletscher mit 485 qkm. Für heute wollten wir zum Boyabreen und zum Brikdalsbreen. Zum letztgenannten sind wir leider aufgrund einer Streckensperrung nicht hingefahren.

Vorher haben wir noch am Gletschermuseum angehalten u d uns aufgeschlaut. Dann ging es zum Boyabreen und der Anblick ist atemberaubend. Man kommt so nah ran, dass extra Warnschilder für herabfallendes Eis und Geröll aufgestellt sind.

Aufgrund der Streckensperrung mussten wir einen Umweg von ca. 80 km fahren und eine Fähre über den Fjord nehmen. Dafür wurden wir mit einer herrlichen Straße direkt am Fjord bedient, die teilweise so schmal war, dass nur ein Auto durch passt. Einmal musste der Gegenverkehr für uns extra rückwärts fahren.

Als Entschädigung für dem ausgefallenen Gletscher sind wir dann noch nach Loen gefahren und haben uns die weltweit steilste Seilbahn angeschaut. In 5 Minuten kann man die über 1.000 Meter hoch fahren. Für hoch und runter muss man 485 NOKs auf den Tisch legen, für Sparfüchse gibt es auch ein OneWay-Ticket für 350 NOK. Runter muss man dann mit dem Gleitschirm.

Unser Zelt haben wir auf einem kleinen Campingplatz direkt am See in Mindesrunde aufgeschlagen.

Gletscherüberblick

Ausblick vom Campingplatz Nigardsbreen

Ausblick auf die Gletscher

Gletschermuseum

Boyabreen

Loen Skylift

Campingplatz Mindesrunde