Leider konnten wir in unserer Unterkunft keine weiteren Nächte verbringen und so zogen wir im Regen auf uns eine neue Bleibe zu suchen. Wir fuhren bis an das Ende des Festlands und hatten einen herrlichen Ausblick auf die stürmische See, nur war dort keine Hüttenvermietung, sondern ein Platz nur für Wohnmobile. Also weiter zum nächsten. Ein ganz kleiner Platz mit ein paar Dauercamper und ca. 3 Hütten. Nirgendwo haben wir aber eine Rezeption gesehen. Kurzerhand hab ich dann den Inhaber angerufen (Tipp für Norwegencamper: es gibt vom norwegischen Campingverband eine POIs Liste aller Campingplätze inkl. Telefonnummern für’s Navi). Der Inhaber sagte mir dann, dass er dieses Jahr keine Gäste mehr annimmt. Hat anscheinend schon seinen Jahresumsatz erreicht. Bevor wir nun jeden anfahren habe ich nacheinander die möglichen Plätze angerufen. Der nächste hatte nichts frei und konnte auch nicht wirklich english. Der nächste ging nicht ran. Somit fielen alle Campingplätze westlich von Bergen aus. Also ab in den Osten. Dort lagen einige aussichtsreiche Kandidaten. Es fing stärker an zu regnen und wir hatten ca. 1 Stunde Fahrt vor uns. Der Wind wurde auch stärker und auf der Sotrabrua kämpften wir mit Seitenwind von 9 m/s. Zudem drückte der Wind das Wasser schön die Klamotten und irgendwann hatten wir Wassereinbruch. Kurz vor unserem Ziel hab ich dann einen neuen Hüttenpark gesehen der auch noch ein Zimmer inkl. Küche, Bad zu einem vernünftigen Preis frei hatte.

Und nun ist Sonntag – Ruhetag